Impfpflicht: Muss man uns zur Impfung zwingen? (#045)

Wenn das öffentliche Interesse überwiegt, kann der Staat die Bürger zwingen, sich impfen zu lassen. Das gebe die momentane Gesetzeslage her, sagt der Medizinrechtler Prof. Felix Wallner. Brauchen wir das? Wie gefährlich sind Impfungen tatsächlich?

Denn es klingt paradox: Während die ganze Welt auf einen Impfstoff gegen Covid19 wartet, lassen sich immer mehr gegen bekannte Krankheiten nicht mehr impfen. In den letzten beiden Jahren gab es beispielsweise laut WHO einen Rekord an Masernausbrüchen in Europa. Flo Rudig hat sich den Medizinrechtler und Direktor der Oberösterreichischen Ärztekammer Prof. Felix Wallner und den Mikrobiologen und Immunologen Prof. Reinhard Würzner ins Hinterzimmer geladen. Das übrigens ausschließlich über eure Unterstützung finanziert wird.

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2 comments on Impfpflicht: Muss man uns zur Impfung zwingen? (#045)

  1. Matt Marianne sagt:

    Kann mir dieser Herr….garantieren, dass ich oder mein Kind nach der Impfung gesund bleiben? Und wenn nur 0.01 % dagegensprechen, lass ich mich nicht impfen. Und Impfschäden gibt es. Das ist Tatsache. Es wird immer Krankheit und Tod geben. Man kann nicht alles ausrotten. Das ist das Leben. Eine Grippe( auch eine ernste, wie Corona) ist ein Virus und der wird sich immer wieder verändern und somit wirkt dieser heute hergestellte Impfstoff in einem halben Jahr z.B. nicht mehr. Prof. Dr. Sucharit Bhakdi erklärt das ganz genau und dieser Herr kennt sich aus!!! Was ist mit den Kindern, die in Indien geimpft wurden und heute schwer krank sind? Hier wird Bill Gates verklagt!!!

    1. Florian Rudig sagt:

      Garantiert ist nur, dass das Leben mit dem Tod endet. Selbst die Empfehlung “Gehen sie heute mal an die frische Luft” kann tödlich enden, wenn sie dabei von einem Auto erfasst werden. Was wir niemals hoffen und niemandem wünschen. Heißt aber: Man muss die Risiken abwägen. Und dafür gibt es gesicherte Daten: Die Wahrscheinlichkeit einen Impfschaden zu erleiden beträgt in Österreich 1:7,5 Millionen. Die Wahrscheinlichkeit an Masern zu sterben beträgt 1:1000. Und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, der sich nicht gegen Masern impfen lässt, jemanden anderen damit ansteckt und/oder eine Gehirnhautentzündung erleidet, ist noch viel größer. Der Nutzen steht also hier weit über dem Risiko. Impfen ist nämlich nicht nur ein Selbstschutz. Es ist auch ein sozialer Beitrag. Wer sich gegen bekannte tödliche Krankheiten nicht impft, gefährdet andere. Und handelt damit asozial. P.S.: Es ist noch nicht erwiesen, dass sich das Coronavirus verändert. D.h. es ist noch nicht klar, ob eine Impfung helfen würde oder nicht.

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